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Verkehrssicherheitsaktion für Drittklässler der Waldschule

Danke! Schulkinder zeigen Autofahrern, die sich ans Tempolimit halten, die Grüne Karte. Die anderen sehen Rot. Foto: Thomas Kohl
Danke! Schulkinder zeigen Autofahrern, die sich ans Tempolimit halten, die Grüne Karte. Die anderen sehen Rot. Foto: Thomas Kohl

Grünes Schild mit Daumen-hoch-Symbol heißt: „Danke, das Tempo hat gepasst, Sie sind vorschriftsmäßig gefahren“. Ein rotes Schild mit Daumen unten dagegen sagt: „Sie waren zu schnell!“ Drittklässler der Rückersdorfer Waldschule haben am Rand ihres täglichen Schulwegs Autofahrern gezeigt, ob sie verantwortungsvoll oder zu flott unterwegs sind.
In Rückersdorf gilt, von der Hauptstraße alias B14 abgesehen, Tempo 30. Auf Autos, die zu schnell fahren, muss man sich aber wohl oder übel einstellen. Kinder müssen lernen, sich der Gefahr bewusst zu sein und sich entsprechend zu verhalten. Dabei soll ihnen die Aktion ‚Auf die Bremse, fertig, los!“ helfen.
Verkehrserziehung ist ein wichtiger Bestandteil des Grundschul-Lehrplans, aber auch hier gilt der Grundsatz: Was Spaß macht, lernt man leichter. So packten Experten der ‚gGKVS gemeinnützige Gesellschaft für Kriminalprävention und Verkehrssicherheit mbH‘ das ernste Thema in ein kindgerechtes Gewand. Zuerst durften sich die Drittklässler in der Schulturnhalle ausgiebig bewegen, rennen und auf Rollbrettern fahren. Es ging nicht nur darum, auf dem Parcours die Kurven zu kriegen, sondern auch rechtzeitig stoppen zu können. Die Kinder merkten: Je höher das Tempo ist, desto schwieriger wird das. Autofahrern geht es genauso, hörten sie.
Dann sollen die Autos halt langsamer fahren, um alles unter Kontrolle zu haben, meinten Kinder. Ein Wunschtraum. Ungefähr die Hälfte der Autos, die anschließend an der Ecke Bergstraße / Siedlerstraße in eine geschickt postierte Radarfalle fuhren, lösten den Rotlichtblitz aus. Es waren zwar keine schlimmen Raser dabei, aber jede Geschwindigkeitsüberschreitung erzeugt Gefahren – gerade bei Kindern, die mit dem Thema Tempo noch nicht vertraut sind.
Erwachsene haben einen besseren Sinn dafür, das zeigte sich auch bei der ‚Blitz-Aktion‘. Wenn Autos aus der Senke auf die Messstelle zufuhren, sagte ein Experte den Kindern, ob sie jetzt wohl grüne oder roten Tafeln brauchen. Es stimmte. Die Grundschüler erlebten, dass sich das Tempo – und damit die Zeit, bis das Fahrzeug auf ihrer Höhe ist – sehr oft erkennen lässt. Aber es braucht eben Erfahrung und Anleitung. Übrigens: Wer von diesem Blitzer erwischt wurde, muss keine Strafe fürchten. Das Gerät wurde nur zu erzieherischen Zwecken, nicht zur Ahndung von Verstößen eingesetzt.
„Ziel der Aktion ist es, Kindern der dritten Klasse spielerisch ein Gefühl für Geschwindigkeit und Bremswege zu vermitteln, über das hinaus, was die Eltern ohnehin ihren Kindern zur Schulwegsicherheit vermitteln. Ebenso sollen die Öffentlichkeit und die Autofahrer sensibilisiert werden, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten und stets bremsbereit unterwegs zu sein“, erklärt die gGKVS.
Bürgermeister Manfred Hofmann meint: „Wir müssen Kindern nicht nur Geborgenheit, sondern auch Sicherheit geben. Gerade im Verkehr lauern allerlei Gefahren, auf die man Kinder vorbereiten und sie davor schützen muss. Mit ihrem Projekt an Grundschulen unterstützt uns die gGKVS dabei, unsere Schulwege sicherer zu machen.“ Die Gemeindewerke Rückersdorf haben das Projekt finanziell mitgetragen.
Thomas Kohl